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Geschichte

Die Wurzeln des FV Dresden Süd-West e.V. liegen als deren Rechtsnachfolger in der Betriebssportgemeinschaft BSG Pneumant Dresden (Sektionen Fußball, Volleyball und Judo), zum Teil aber auch in der SG Gittersee. Die Gründung der BSG Pneumant erfolgte Anfang bis Mitte der 1960-er Jahre. Das genau Gründungsdatum konnte noch nicht ermittelt werden, aber dafür steht ein Name: Herbert Müller. Trägerbetrieb war das ehemalige Reifenwerk VEB Pneumant Dresden an der Mannheimer Straße in Dresden-Coschütz, so dass die finanzielle Absicherung der BSG jederzeit gesichert war. Am Rande des Betriebsgeländes befand sich auch der Fußballplatz, ein Schlacke-Hartplatz, der jedoch eine, für damalige Verhältnisse im städtischen Fußball nicht unbedingt übliche, Flutlichtanlage besaß. Am Ende der Saison 1972/73 erfolgte aus hauptsächlich finanziellen Gründen (z.B. Männermannschaft der SG Gittersee im Bezirk) der fast komplette Anschluss der Sektion Fußball der SG Gittersee an die Sektion Fußball der BSG Pneumant Dresden. Bei der SG Gittersee verblieb die Seniorenmannschaft der Sektion Fußball. Die BSG Pneumant übernahm damit auch die Bezirksklassenzugehörigkeit der 1. Männermannschaft von der SG Gittersee. Die 1. Männermannschaft spielte bis zur Saison 1983/84 18 Jahre (Gittersee-Jahre mitgerechnet) ununterbrochen in der Bezirksklasse, was in der Saison 1990/91 noch einmal gelang. Auch Nachwuchsmannschaften waren in dieser Zeit und auch danach immer wieder in der Bezirksklasse vertreten.
Im Zuge der "Wende" gründete sich die Sektion Fußball der BSG Pneumant als eingetragener Verein SV Pneumant Dresden im Jahre 1990 neu. Es galt dabei, den damals ca. 160 Fußballern aller Altersklassen gerade in dieser Zeit ihre sportliche Heimat zu erhalten. Dieses Ziel wurde erreicht und in den Folgejahren noch übertroffen. Die Ausgliederung aus der Sektion Fußball der BSG Pneumant und Neugründung als SV Pneumant Dresden ist untrennbar mit zwei Personen, die uneigennützig die erforderliche Initiative ergriffen, verbunden: Dieter Rudnick und Manfred Eulitz.
Trotz der Stilllegung des Reifenwerkes 1990 blieb der Sportplatz zunächst erhalten und ging in städtisches Eigentum über. Am 30.09.1993 schlossen sich jedoch die Tore des Sportplatzes für immer, da auch dieses Gelände für das Gewerbegebiet Coschütz/Gittersee vorgesehen war.Heute erinnert nur noch eine erhaltengebliebene Pappelreihe an die ehemalige Lage des Platzes. Aufgrund der Liquidation des Reifenwerkes Pneumant in Dresden und erfolgloser Anfragen zur Unterstützung unseres Vereines im Stammwerk Fürstenwalde erfolgte 1994 die Umbenennung in FV Dresden Süd-West e.V..
Initiator und Patron dieses Vereinsnamens: unser unvergessener Werner Heymann, † 05.07.2001. Nach dem Wegfall des Sportplatzes an der Mannheimer Straße 1993 folgten Jahre des "Exils" auf dem Sportplatz der SG Gittersee an der Friedhofstraße. In dieser Zeit erreichte unsere 1. Männermannschaft den größten sportlichen Erfolg auf Stadtebene: Gewinn des Feldschlößchenpokales 1995. Dieser Erfolg war aufgrund des knappen und dadurch sehr bitteren Abstiegs aus der Bezirksklasse vier Jahre zuvor und der ungeklärten Sportplatzsituation umso wertvoller, weil identitätsstiftend auch für alle weiteren Mannschaften unseres Vereines: Wir leben!
Im Jahre 1997 wurde dieser Sportplatz der SG Gittersee rückübereignet. Während dieser Zeit drängte der Verein immer wieder auf die Realisierung des seitens der Stadt Dresden lange geplanten und zugesagten Sportplatzneubaus im Gewerbegebiet Coschütz/Gittersee. Die Fertigstellung des Platzes wurde unserem Verein schließlich für August 1998 zugesagt. Entsprechend schloss der Verein den erforderlich gewordenen Mietvertrag mit der SG Gittersee bis zum 31.08.1998 ab. Ende August 1998 war weder vom neuen Sportplatz auch nur etwas zu erahnen noch konnte der Mietvertrag mit der SG Gittersee verlängert werden Die Sportplatzkapazität war zu diesem Zeitpunkt ausgereizt. Für unseren Verein folgte darauf die Zerreißprobe, indem dieser in der Saison 1998/1999 dezentralisiert auf drei Sportplätzen (Ostra-Gehege, Dohnaer Straße, Käthe-Kollwitz-Ufer) den Trainings- und Spielbetrieb absichern musste, bis unserem Verein dann endlich der neue Sportplatz an der Stuttgarter Straße am 27.08.1999 durch den damaligen OB Dr. Herbert Wagner zur Nutzung übergeben wurde und wir nach sechs Jahren "Exil" endlich wieder eine Heimat hatten. Diese unsere neue Heimat hat den großen Vorteil, ein Kunstrasenplatz mit Flutlicht zu sein. Das Manko besteht leider in unserer zweigeteilten "Containerburg". Aufgrund der jahrelangen Bauverzögerung und der dadurch immer knapper werdenden Mittel war schlicht und einfach kein Geld mehr für ein dem Spielfeld qualitativ entsprechendes Sozialgebäude mehr vorhanden. So leben wir mehr schlecht als recht mit diesem sozialen Provisorium. Der FV Dresden Süd-West e.V. ist stolz darauf, trotz der vielen Unsicherheiten bezüglich einer eigenen Spielstätte zwischen 1993 und 1999 den Herrenbereich erhalten und die Nachwuchsabteilung zudem noch ausgebaut zu haben. Nach wechselhafter Geschichte sind wir nunmehr im 3. Jahrtausend angekommen. Dieses brachte uns eine weitere Bereicherung: Mit der Saison 2005/06 fanden die traditionsreichen Freizeitfußballer von "Sachsen Kaitz" bei uns eine neue Heimat. Damit stießen wir bei aktuell insgesamt 13 Mannschaften aber auch an die Kapazitätsgrenze der Sportanlage. Der anhaltende Zuspruch macht uns jedoch auch stolz! Eins ist sicher: der Ball rollt und rollt und rollt...
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